Freitag Abend, es läuft nichts Interessantes in der Glotze. Eine DVD raus zu suchen ist zu mühselig. Langeweile breitet sich aus. Eigentlich wäre jetzt der ideale Zeitpunkt eine Runde zu zocken. Allerdings ist der Stuhl beim Rechner nicht so schön bequem wie etwa die Couch und der Laptop ist einfach viel zu schwach, um überhaupt die älteren Games starten zu können.

Aber da gibt es doch eine Möglichkeit aus dem Hause Steam, der „Steam Stream“. Offiziell wird diese Funktion nicht unter Linux unterstützt, praktischer Weise lässt sich diese aber auch mit Linux einrichten und das läuft dann (zumindest im Test mit dem Spiel City Skylines) ziemlich gut.

Die Funktion des „Streamen“ ist standardmäßig aktiviert. Ansonsten braucht ihr nichts weiter als einen Gaming-PC, auf dem Steam gerade geöffnet ist und einen Laptop, der sich im selben Netzwerk befindet. Sobald Ihr euch bei Steam mit dem selben Account anmeldet, habt Ihr die Möglichkeit alle Spiele vom PC zu streamen. Nun übernimmt der PC die Rechenleistung und die Grafikausgabe. Der Sound wird zusätzlich zum Laptop übertragen. Maus und Tastaturbefehle reagieren ohne merkliche Verzögerungen. Auch das Gameplay scheint sehr flüssig zu laufen. Allerdings würde ich von Spielen abraten, bei denen es auf jede Millisekunde Reaktion ankommt. Bspw. Egoshooter machen also wenig Sinn.

Für Alle die gerne wissen wollen wo die Funktion zu finden ist, habe ich euch Screenshots beigefügt.

P.S. Bei meinen bisherigen Erfahrungen gibt es kleine Ruckler (für 1-2 Sekunden ist der Bildschirm schwarz) wenn der Streaming-PC mit Linux läuft und der Laptop mit Windows. Zwischen 2 Linux-Rechnern ist bei mir dieses Problem bislang nicht aufgetreten.

Steam Stream Steam Stream Einstellungen

 

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